Jahreshauptversammlung 2017

von Ingo Montermann

Förderverein formiert sich für den Kampf um den Erhalt der Grundschule Namedy

v.li.: Christian Zimmermann, Ingo Montermann, Elke Tibbe-Küch, Dr. Ulrich Blang, Cécile Bendel und Christian Greiner

Zahlreiche Mitglieder des „Förderverein Grundschule und Kindergarten Namedy e. V.“ trafen sich am 06.03.2017 zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Zu Beginn der Sitzung wurden die Zahlen des vergangenen Jahres präsentiert. Sowohl die Mitgliederentwicklung als auch der Bericht über den finanziellen Erfolg der Feste und der teilweise zweckgebundenen Spenden waren sehr erfreulich.

Christian Zimmermann resümierte die erste Saison des neu angelegten Bauspielplatzes sowohl in Wort als auch in aussagekräftigen Bildern und freut sich auf die diesjährige Saisoneröffnung am 06. Mai von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Der Betrieb des Bauspielplatzes benötigt engagierte Helfer die den Kindern mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Interessierte sind eingeladen sich am 7. April um 18:00 Uhr zu einer Vorbesprechung auf dem Bauspielplatz einzufinden.

Auf die einstimmige Entlastung des bisherigen Vorstandes folgten die Neuwahlen. Neu im Vorstand sind Cécile Bendel als Schriftführerin und Christian Greiner als Beisitzer. Im Amt bestätigt wurden Elke Tibbe-Küch als erste Vorsitzende, Ingo Montermann als Kassierer und Christian Zimmermann als Beisitzer. Dr. Ulrich Blang führt seine Vorstandsarbeit als zweiter Vorsitzender fort.

Es folgten Absprachen zu anstehenden Aktivitäten, z. B. für das Sommerfest der Kindertagesstätte „Miteinander“ am 10.06.2017 sowie das Lichterfest am 18.11.2017, welches in diesem Jahr bereits zum 10. Mal stattfindet.

Einen großen Anteil an der Versammlung nahm die anschließende Diskussion über die weiteren Aktivitäten im Hinblick auf den aktuellen Kampf zum Erhalt der Grundschule Namedy ein. Der Förderverein arbeitet aktiv beim „runden Tisches zum Erhalt der Grundschule Namedy“ mit. Die Mitglieder waren sich einig: Die Einhaltung von Sparzielen der Landesregierung darf nicht dazu führen, dass ein potentieller Wegfall der Grundschule zum Katalysator der demografischen Abwärtsspirale werden kann. Damit würde Namedy als Stadtteil Andernachs aufs Abstellgleis geleitet. Ebenso war man sich einig, dass die Grundschule eigenständig bleiben muss, um sowohl die pädagogische Leistungsfähigkeit zu erhalten, als auch weiterhin als sozialer Kristallisationspunkt für das Dorfleben zu dienen. Um sich dem Wettbewerb mit der Ganztagesschule zu stellen, wurde ferner über verschiedene Ideen im Hinblick auf eine mögliche Erweiterung der Betreuung, der Einbeziehung von Vereinen, etc. beraten. Ein aufregendes und ereignisreiches Geschäftsjahr steht an.

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